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    Die KTM AG (vormals KTM Power Sports AG) ist ein international tätiger Österreichischer Motorrad- und Sportwagenhersteller. In der Branche machte sich KTM zunächst durch seine geländegängigen Motorräder (Enduro und Motocross) einen Namen, stellt seit einigen Jahren aber in ähnlich großer Stückzahl auch sportliche Straßenmotorräder her.

    Das Unternehmen ist seit 2012 der größte Motorradhersteller Europas und gilt als Weltmarktführer im Bereich der Geländesport-Motorräder.

    Die KTM AG in heutiger Form ging 2005 aus der Verschmelzung der Cross Holding mit der 1992 gegründeten KTM-Sportmotorcycles GmbH hervor. Das Vorgängerunternehmen, die KTM Motor-Fahrzeugbau KG, wurde 1934 gegründet. Die Motorradproduktion reicht bis 1953 zurück.

    Am 1. Januar 2016 waren in Deutschland 102.806 KTM-Krafträder zugelassen, was einem Anteil von 2,4 Prozent entspricht. Weltweit wurden im Jahr 2015 183.170 Fahrzeuge verkauft.

    Geschichte

    Überblick

    1934 gründete Hans Trunkenpolz in Mattighofen eine Schlosser- und Autowerkstätte. Anfang der 1950er Jahre tauchte erstmals die Buchstabenfolge KTM auf, die zunächst für Kraftfahrzeuge Trunkenpolz Mattighofen stand, seit dem Eintritt des Partners Ernst Kronreif im Jahr 1955 für Kronreif Trunkenpolz Mattighofen. 1954 begann die Serienproduktion von Motorrädern. 1980 wurde das Unternehmen in KTM Motor-Fahrzeugbau KG umbenannt und erreichte Mitte der 80er Jahre einen Umsatz von über 50 Millionen Euro.

    Nachdem das Unternehmen Ende der 80er Jahre wirtschaftlich stark unter Druck geraten war, wurde es 1992 aufgeteilt und verkauft. Die Motorradsparte wurde als KTM-Sportmotorcycles GmbH neugegründet. Das Unternehmen spezialisierte sich zunächst auf die Entwicklung und Produktion von sportlichen Offroad-Motorrädern. Im Jahr 1994 wurde mit der 620 Duke das erste Straßenmotorrad vorgestellt. Seither wurde dieses Segment immer bedeutender; heute werden ähnlich viele Straßen- wie Offroadmodelle verkauft.

    Nachdem der Umsatz bis Mitte der 90er Jahre die Schwelle von einer Milliarde Schilling überschritten hatte, wurde ein größeres Werk nötig, das im September 1999 in Mattighofen eröffnet wurde. Es folgten 2001 ein neues Ersatzteillager, 2003 ein neues Entwicklungszentrum und 2004 ein neues Verwaltungsgebäude. In Munderfing ging 2002 ein neues Motorenwerk in Betrieb.

    Im Jahr 2008 stellte KTM sein erstes Superbike, die RC8, sowie seinen ersten Supersportwagen, den X-Bow, vor. 2013 übernahm KTM die Husqvarna Motorcycles GmbH und etablierte in der Folge Husqvarna als zweite Marke neben KTM. Seit 2017 stellt KTM wieder Motorräder der MotoGP-Klasse her.

    Entwicklung der Unternehmensstruktur

    Die Besitzverhältnisse von KTM unterlagen seit 1991 mehrfachen Umstrukturierungen. Nachdem die KTM Motor-Fahrzeugbau KG im Jahr 1991 in das Eigentum der Gläubiger-Banken übergegangen war, wurde das Unternehmen im Januar 1992 für 55 Millionen Schilling (rund 4 Millionen Euro) verkauft und als KTM-Sportmotorcycles GmbH neu gegründet. Käufer war die KTM Motorradholding GmbH, die sich aus der Cross Holding und den vier KTM-Importeuren aus den Niederlanden, Italien und den beiden Deutschen Toni Stücklmeier und Helmut Staab zusammensetzte. Die Kühlerproduktion wurde sofort an ein italienisches Unternehmen weiterverkauft. Die Fahrradproduktion war bereits von den Banken ausgegliedert und verkauft worden (KTM Fahrrad GmbH).

    Die KTM-Sportmotorcycles GmbH übernahm 190 der vormals 360 Mitarbeiter. Im folgenden Geschäftsjahr, 1992/93, wurden bereits wieder 6.000 Motorräder verkauft. 1993 kaufte die Cross Holding die Anteile der Importeure an der KTM Motorradholding GmbH und firmierte mit 11. November 1994 die KTM-Sportmotorcycles GmbH zur AG um.

    1994 zählte das Unternehmen 212 Mitarbeiter. 1995 wurden der schwedische Motorradhersteller Husaberg und der niederländische Fahrwerkskomponentenhersteller White Power Suspension übernommen. 12.000 Motorräder wurden in jenem Jahr abgesetzt und der Umsatz überschritt die Milliarden-Schilling-Grenze (rund 73 Millionen Euro). So stieg der jährliche Absatz auf 18.000 Motorräder im Jahr 1996. Hauptexportländer waren Deutschland und die Vereinigten Staaten. Von 1993 bis 2016 notierte KTM an der Wiener Börse.

    Umstrukturierungen und Investitionsprogramm

    1999 wurde die Cross Beteiligungsverwaltungs-AG gegründet, welche 99,77 % der Aktien der KTM Sportmotorcycle AG übernahm und diese im November 1999 von der Börse nahm. Die Gesellschafter der Cross Beteiligungsverwaltungs-AG waren die Cross Holding (2 %), die Cross Beteiligungs AG (38,3 %), die Hofer Privatstiftung (10,8 %) und die britische Finanzgesellschaft BC Partners (48,9 %). Die KTM Motorradholding GmbH, in welche die KTM Sportmotorcycle AG eingegliedert war, wurde daraufhin in KTM Group umbenannt.

    Der Rückzug von der Börse und der Einsatz eines Finanzinvestors erfolgte, da die geplanten großen Investitionen in den folgenden Jahren keine Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre ermöglicht hätte und ein Unternehmensgewinn überhaupt fraglich war. Der Aktienkurs wäre dadurch unter Druck gekommen und das Unternehmen ein billiges Übernahmeziel gewesen.

    Im Dezember 2004 kaufte die Cross Holding sämtliche Anteile, ausgenommen jene der Hofer Privatstiftung, an der KTM Group zurück. Die Cross Holding besaß nun 89,2 % der Anteile und somit erstmals seit 1999 wieder die Mehrheit am Unternehmen. Sie erklärte den Motorsport und All Terrain Vehicles (ATV) zum neuen Kerngeschäft der Cross Holding und verschob alle andersartigen Beteiligungen - also alle außer KTM -€ an ihre nicht börsennotierte Muttergesellschaft Cross Industries AG. Am 7. Juli 2005 nannte sich die seit 2003 an der Börse notierte Cross Holding schließlich in KTM Power Sports AG um. Nachdem auch die Anteile der Hofer Privatstiftung aufgekauft waren wurde am 1. Dezember 2006 die KTM Group GmbH aufgelöst und ihre 99,79-prozentige Beteiligung an der KTM Sportmotorcycle GmbH an die KTM Power Sports AG übertragen.

    Um am ATV-Markt Fuß zu fassen suchte KTM Power Sports in der Folge einen Investor mit Erfahrung in diesem Bereich und fand ihn 2005 in der US-amerikanischen Firma Polaris Industries, die 24,9 % übernahm. 2006 erzielte KTM bei 84.000 verkauften Motorrädern erstmals über 500 Millionen Euro Umsatz. 2007 ging der Anteil von Polaris an KTM auf unter 5 % zurück. Währenddessen erhöhte der indische Fahrzeughersteller Bajaj Auto seine Anteile auf über 14,6 %, erreichte im Frühjahr 2008 über 20 % Anteil und strebt die Sperrminoritätsgrenze von 25 % an.

    Am 20. April 2012 wurde in der ordentlichen Hauptversammlung der Firmenwortlaut der KTM Power Sports AG auf €”KTM AG” geändert. Der Grund dafür ist die Fokussierung auf die Marke KTM - gültig ist die Bezeichnung KTM AG seit 4. Mai 2012 mit Eintragung in das Firmenbuch.

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

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